Henri Bernard

Einst als einfacher Soldat auf der Grenzfeste Vedette eingesetzt, machte sich Henri Bernard – wie er genannt wird – schnell einen Namen im Kampf gegen Banditen, die immer wieder die  Bergpass Region überfallen.

In dieser Tätigkeit lernte er auch Chevalier Aramis du Lac kennen, als dieser die Feste besuchte und focht an dessen Seite ein Scharmützel in der Passregion aus.

Da er in den darauffolgenden Jahren immer wieder seine Führungsstärke bewieß, wurde aus dem einfachen Soldaten schließlich der Hauptmann der zweiten Garde von Vedette und aus Henri wurde eine regionale Legende – der Falke von Cervantes.

Schließlich kam das Ende seiner Dienstzeit und Henri machte sich auf den Weg in sein Heimatdorf, um sich dort ein neues, friedlicheres Leben aufzubauen. Doch das Schicksal hatte etwas anderes mit ihm vor.

Chevalier Aramis du Lac, der überraschend das Erbe seines Bruders übernommen hatte und sein Gefolge neu ordnete, forderte seinen alten Freund Capitaine Henri „Le Faucon de Cervantès“ Bernard an, um die Führung und Ausbildung der Soldaten des zukünftigen Grafen zu übernehmen!

Für Toussaint! Für die Herzogin! Für du Lac!


Etienne du Grand-Arch

Etienne du Grand-Arch wurde im 13. Jahrhundert auf einer Farm in einem entlegenen Teil der Champs-Désolés geboren. Die Familie Grand-Arch gehörte vor langer Zeit zu den Kreisen des niederen Toussainter Adels, jedoch findet sie heute kaum noch Beachtung und gilt eher als äußerst wohlhabende Bauern. Etienne wuchs daher in geregelten Verhältnissen auf, konnte sich jedoch nie so recht mit seinem Stand abfinden. Um sich nicht als Teil des Pöbels zu fühlen, begann er, als er nach dem frühzeitigen Tode seines Vaters sein Erbe antrat, ein feines Gespür für Finanzen zu entwickeln. Durch Jahrelange Arbeit und seine immer schlimmer werdende Knauserigkeit wurde er reicher und reicher. Sein Geschick im Umgang mit Geld und seine gnadenlose Buchführung brachten ihm schon im alter von dreißig Jahren eine Leitende Position bei der Cianfanelli Bank in Bauclair ein. Die Wertschätzung seiner zwergischen Arbeitgeber für Gold und Etiennes inzwischen legendär gewordene Sparsucht führten zwar nicht zu warmen freundschaftlichen Beziehungen aber für eine unangefochtene Effizienz der Gewinnsteigerung.
Als Chevalier Aramis du Lac bei der Cianfanelli Bank einen Kredit erbittet um seine Reisekosten zu decken, willigt der Leiter der Bank, Giacomo Cianfanelli dem nur ein, wenn sein getreuer Buchhalter Etienne den Ritter begleitet, um sicher zu stellen dass nichts verschwendet und auch Jede Florin die verliehen mit Zinsen zurückgezahlt wird. Etienne sieht diesem Vorhaben mit wenig Begeisterung entgegen, jedoch hat er keine Wahl als den Wünschen seines Herren zu gehorchen. Außerdem kommt es doch hin und wieder vor, dass Cianfanelli eine gut erfüllte Aufgabe mit einem beträchtlichen Bonus honoriert.
Zu Behaupten, das Lagerleben würde Etienne nicht bekommen, ist eine blanke Untertreibung. Hat er doch sein Leben lang schwer geschuftet um einen gewissen finanziellen Stand zu erreichen, muss er sich nun mit spartanischer Unterkunft und dem allgemeinen Ungemach der Wanderschaft abfinden.  Er ist meistens mieß gelaunt, und wenn er sieht, wie die anderen Mitglieder des Gefolges verschwenderisch mit ihren teuren Ressourcen umgehen, platzt ihm regelmäßig der Kragen.


Menetekel Crespi

Menetekel Crespi ist der Sohn des verstorbenen Grafen Vladimir Crespi und Erbe von Weingut Belgaard.

Wie einst sein alter Herr in jungen Jahren mit Graf Ramon du Lac in einer Reiterschaft diente, möchte „Mene“ an Seite von Chevalier Aramis du Lac ehrenvoll dienen und den von seinem Vater durch ehrloses Verhalten besudelten Namen wieder reinwaschen. Letzteres könnte sich jedoch als schwierig herausstellen, da Menetekel eher für seine Geselligkeit in Tavernen bekannt ist, als für irgendwelche ritterlichen Tugenden und dazu noch völlig überfordert mit dem Weingut ist.

Sein Name Menetekel bedeutet „unheilverkündende Warnung, einen ernsten Mahnruf oder ein Vorzeichen drohenden Unheils“ – sein Vater gab ihm den Namen, weil die Mutter bei der Geburt gestorben ist und den Fall der Crespis einleitete. Aus diesem Grund nennt er sich selbst nur „Mene“.

Mene, ein Mann geboren im Adel, zu Hause beim Pöpel.


Pierre Le Volant

Der Name Pierre Le Volant ist in aller Munde. Ein Singesmann, wie es ihn so noch niemals in Toussaint gab. Ein Jeder hängt an seinen Lippen, seiner engelsgleichen Stimme und um seinen glorreichen Balladen und Gedichten zu lauschen.
Zumindest ist es das was Pierre sich wünschen würde.
In Wahrheit ist er nämlich ein erfolgloser und abgebrannter Barde aus Toussaint. Seinen Familiensitz in Beauclair hat er schon vor einer geraumen Weile beim Glücksspiel verloren. Ohne Bleibe oder Perspektiven, versucht er sich mit Gedichten und Ständchen für den gemeinen Pöbel über Wasser zu halten. Weswegen sich eine kleine aber wohl zu erwähnende Neigung zu viel zu viel Alkohol entwickelte. Dem Frauenvolk zu umgarnen ist eine weitere seiner Leidenschaften, leider brachte ihn diese aber auch in etwaige brenzliche Situationen.
Aber natürlich ist das alles nichts, was einen Barden von Welt auf Dauer begeistern kann. Er möchte bekannt sein, wie ein bunter Hund. Von den Drachenbergen bis nach Nilfgaard sollen Menschen seinen Geschichten, Liedern und Gedichten lauschen. Aber es fehlt ihm die zündende Idee, Inspiration ist es woran es ihm mangelt. Wie will man denn auch eine Muse  finden, wenn man sich mit dem gemeinen Volk in alltäglichen Gassen und Spelunken herumtreiben muss?
Wie es der Zufall so will hat er von Gerüchten gehört, dass der Ritter Aramis Du Lac von der Herzogin berufen wurde in die Welt hinaus zu ziehen, um 7×7 Heldentaten zu begehen. Damit sein Name wieder rein gewaschen werde. Welch formidable Gelegenheit! So eine Chance kommt so schnell nicht wieder, fernab der Heimat in Begleitung eines Ritters – das ist der Stoff aus dem Legenden gemacht werden!
Daraufhin packte Pierre seine sieben Sachen, um sich dem Gefolge von Aramis Du Lac anzuschließen und dessen Heldentaten und Reisen zu besingen, um ein neues großes Epos zu verfassen. Auf dass die Du Lac und natürlich der Name Pierre le Volant auf ewig in den Geschichtsbüchern wiederhallen möge.


Jaques Moreau

Jaques ist der ältere Bruder der Moreau Geschwister, wobei Adrien beinahe zwanzig Jahre jünger ist. Der Veteran diente den nilfgaardischen Streitkräften, wo er bei einem Einsatz während der Schlacht um Brenna, verwundet und aus dem aktiven Dienst entlassen wurde. Seitdem dient er dem Haushalt der Du Lac als Knecht.
Jaques ist loyal, mehr oder minder ehrlich, und gerät mit seinem jüngeren Bruder immer wieder aneinander, der sich ebenfalls bei den Du Lac verdingt.


Breen Renard

Breen ist der jüngste Sohn des Bierbrauers Laurent Renard und stammt aus dem Dorf Avallach, dass zu den Landgütern des Grafen du Lac gehört.

Schon in jungen Jahren entwickelte Breen – ganz untypisch für Toussaint – seine Liebe zum Bier. Zum Leidwesen seines Vaters jedoch galt die Liebe mehr dem Verzehr des guten Gerstensaftes als seiner Herstellung.

Dennoch sendete ihn sein Vater für drei Jahre und drei Monate auf eine Gesellenreise, in der er das Handwerk des Bierbrauens meistern sollte – vermutlich, weil er im Vergleich zu seinem älteren Bruder wirklich kein Talent für das Brauen hatte.

Breen verschlug es in die nördlichen Königreiche, in denen das Brauen von Bier weiterverbreitet war als im südlichen Kaiserreich. Es stellte sich über die Jahre aber immer wieder heraus, dass der Junge sich lieber in allerlei Abenteuer stürzte, als sich um das Handwerkliche zu kümmern – und so flog er mehr als nur einmal bei einer Brauerei wieder raus.

So kam es, dass Breen nach seiner Heimkehr nicht gerade mit fachlichem Wissen bei seinem Vater glänzen konnte, dafür hatte er aber gelernt in der Welt alleine klarzukommen.

So kam es letztendlich, dass sein Vater und älterer Bruder sich im Wesentlichen um die Familienbrauerei kümmerten und Breen im Gegenzug den anfallenden Frondienst beim Grafen übernahm.

Bei den Wehrübungen der Miliz entdeckte Breen schließlich sein wahres Talent – das Bogenschießen! In den folge Jahren konnte er mehr als einmal als Sieger bei regionalen Bogenschießturnieren glänzen und machte sich auch am Hofe des Grafen einen Namen, als er in einem regionalen Aufgebot einer Räuberbande den Gar aus machte.

Der plötzliche Tod des Grafen Ramon du Lac und der darauffolgenden Probleme, stellten auch für Breen einen Wendepunkt in seinem Leben dar. Herzogin Anna Henrietta persönlich bestätigte im Erbstreit den Anspruch des jüngeren Bruders Chevallier Aramis du Lac, allerdings mit der Aufgabe verbunden, sieben mal sieben Heldentaten zu vollbringen. Als Aramis sein Gefolge für die unbekannte Reise zusammenstellte, trat die älteste der du Lac Schwestern, Sophie, an Breen heran und erteilte ihm die verantwortungsvolle Aufgabe, persönlich für den Schutz des angehenden Grafen zu sorgen.


Guillaume Robert Du Bois

Langjähriger Haushofmeister der Familie du Lac, der bereits unter Aramis Vater Ramon I du Lac und seinem älteren Bruder Ramon II du Lac gedient hatte. Guillaume soll für die Dauer der Reise das Bindeglied zwischen Aramis, dem Hof in Toussaint und dem Halbbruder (und dem einzigen männlichen Erben) Atheris aufrechterhalten. Guillaume ist zwar kein Kriegsveteran, aber alleine seine imposante Gestalt, kombiniert mit seinem schweren Hammer, wirkt auf die meisten Kontrahenten einschüchternd.


Chevalier Aramis Du Lac

Aramis du Lac wurde im Sommer 1240 (d.h. OT im Jahr 2022 = 42 Jahre alt) als zweitgeborener Sohn des Grafen Ramon du Lac in Toussaint geboren. Die Kindheit verbrachte er wohlbehütet auf dem elterlichen Hof in Toussaint und genoss zusammen mit seinem älteren Bruder Ramon eine private Ausbildung. 1247 im Alter von 7 Jahren wird Aramis Schildknappe beim fahrenden Ritter Nathaniel Delacroix .

1261 wird Aramis am Hofe der Herzogin zum Ritter geschlagen. In den folgenden Jahren sichert er als fahrender Ritter die Grenzen von Toussaint und nimmt regelmäßig an den Turnieren in Beauclair teil.

1264 mit dem Thanedd-Aufstand brechen die zweiten nördlichen Kriege aus. Aramis meldet sich freiwillig für das vermeintliche Abenteuer. Mit der Schlacht von Brenna 1268 endet der Krieg in einer katastrophalen Niederlage für das Kaiserreich. Aramis kehrt völlig desillusioniert in die Heimat zurück.

1268-1280: Aramis macht sich erneut als fahrender Ritter auf den Weg. Diesmal verlässt er die Grenzen von seiner Heimat Toussaint und bereist das Kaiserreich Nilfgaard sowie dessen Grenzgebiete. 1274 beginnt der dritte nilfgaarder Krieg gegen die nördlichen Königreiche – aufgrund der Erfahrungen des letzten Feldzuges verzichtet Aramis diesmal auf eine Teilnahme.

Im Winter 1280 erfährt Aramis vom Tod seines Bruders Ramon. Der Graf war eines der ersten Opfer vom Biest von Beauclair (ein hoher Vampir – siehe auch Witcher 3 Blood and Wine). Er wurde im Schlafgewand mit durchbohrtem Herzen in der schlimmsten Gosse von Beauclair gefunden. Seine „Idiotie“ war die Ritter-Untugend, unter deren Vorwand er als Mitglied einer alten Ritterschar, die einst die herzogliche Tochter Syanna ins Exil eskortierte, umgebracht wurde. Er ließ sie damals angeblich hungern und misshandeln.

Aramis erscheint gerade noch rechtzeitig in Toussaint um die Familienehre in einem Duell wiederherzustellen. Die Herzogin Anna Henrietta übergibt ihm als Erbe die Ländereien der du Lacs, welche er durch seine drei Schwestern Sophie, Jasmin und Emilia verwalten lässt. Der Titel des Grafen wird ihm allerdings von der Herzogin vorenthalten. Nach einer alten Tradition in Toussaint, beauftragt ihn die Herzogin mit einer Quest – „7 x 7 Heldentaten“ muss er nachweislich erbringen, um den alten Familientitel des Grafen erneut zu verdienen.

Im Frühjahr 1281 begibt er sich auf die Quest!